Wanderer am Gardasee

Rund um den Gardasee existieren jede Menge abwechslungsreiche Wanderwege unterschiedlichster Länge und unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrads.

Abwechslungsreich wie die verschiedenartigen Landstriche

Sie sind so abwechslungsreich wie die verschiedenartigen Landstriche, die man dabei streift. Den sehr bergigen Nordteil von Italiens größtem Gewässer und den südlichen Teil, der schon ein wenig an die Landschaft der Toskana erinnert, hügelig, fruchtbar und warm. Am Ostufer des Sees gibt es eine herrliche Route, die von Torri del Benaco – im südlichen Seeteil – immer nach Norden führt, über Malcesine bis hinauf nach Navene, unter dem riesigen Massiv des Monte Baldo entlang. Es ist eine Tour, für die man zwei, her drei Tage einplanen sollte, jedenfalls dann, wenn man vorhat, von Malcesine aus mit der Seilbahn auf den Monte Baldo zu fahren und dort ebenfalls einige Stunden zu verbringen. Das lohnt schon insofern, als das Panorama über den Gardasee und die umliegenden Gipfel kaum irgendwo so phantastisch ist wie von dort oben. Die Streckenlänge beträgt insgesamt etwa 35 Kilometer, wobei man an jedem der drei Tage in etwa ein Drittel zurücklegt. Für diese längere Tour sollte man am besten schon vorher sein Hotel oder seine Ferienwohnung buchen. Zum Beispiel findet man sonnige Unterkünfte bei Cofman.de, die die Wanderung und damit den Urlaub noch richtig abrunden.

Blick auf Torri del Benaco

Felszeichnungen aus der Bronzezeit

Nachdem man sich am besten am Morgen in Torri del Benaco einfindet und hier nach Möglichkeit das Schloss besichtigen sollte, kann die Tour beginnen. Es geht zunächst ins nur wenige hundert Meter entfernte Albisano am Ufer des Sees. Unterwegs kommt man dabei bereits an einigen Schildern vorbei, die auf die Felszeichnungen hinweisen – und die man unbedingt mitnehmen sollte. Besonders die „Pietra delle Griselle“ sind empfehlenswert, handelt es sich dabei doch um Felszeichnungen aus der Bronzezeit. Albisano selbst lohnt ebenfalls einen längeren Aufenthalt, es ist ein wunderschönes kleines Dörfchen, von dem aus der Blick auf Torri del Benaco und den südlichen Gardasee einzigartig ist. Am Ortsausgang von Albisano folgt man der kleinen Straße in Richtung San Zeno di Montagna, die etwa 600 Höhenmeter sollte man nicht unterschätzen und sich vorher mit Verpflegung eingedeckt haben, am besten schon in Torri del Benaco.

In San Zeno

In San Zeno sollte man sich mindestens die Zeit nehmen, um den Palazzo Montagna anzusehen – mindestens genauso toll aber ist das Panorama von hier oben. Doch sollte man stets die Uhr im Blick behalten, der Weg hinunter bis Casteletto ist nicht zu unterschätzen. Dort befindet sich der Turm einer alten Burg, sehr sehenswert sind jedoch der alte Hafen sowie der Ortskern. In einem der Hotels, die sich in Castelletto befinden, empfiehlt sich die erste Übernachtung. Im Idealfall hat man das Zimmer, wie schon vorher erwähnt, bereits gebucht.

Hier geht es zum zweiten Teil der mehrtägigen Wanderung.

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