Ein besonderes Abenteuer wartet auf jene Gardasee-Urlauber, die es auf sich nehmen möchten, von Salò (am westlichen Ufer des Sees) aus die knapp 50 Kilometer nach Westen ins Valle Trompia zu fahren; mit dem Wagen benötigt man hierfür noch nicht einmal eine Stunde.

Das Valle Trompia

Das Valle hat sich den Spitznamen „das eiserne Tal“ redlich verdient, ist die gesamte Gegend doch dafür bekannt, dass sich in den umliegenden Bergen und Tälern jede Menge Erz befindet, das hier früher auch abgebaut worden ist. Schon die alten Römer haben hier mit dem Bergbau begonnen, im 18. Jahrhundert folgte der erste Niedergang dieser Branche. Nach einem Aufschwung im 19. Jahrhundert, der bis in die 1970er Jahre anhielt, folgte 1985 dann die völlige Stilllegung. Der Abbau des Erzes wurde schlicht zu teuer, jedenfalls im Vergleich dazu, was das gewonnene Eisen auf dem Markt abwarf.

Öffnungszeiten

März- Mai, September-Oktober: Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr

Juni-August: Sonntag von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr

Darüber hinaus, 2. und 3. Woche (12. bis 25. August ) jeden Tag von 10.00 bis 00.00 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr

Der letzte Einlass findet eine Stunde vor Schließung statt.

Eintrittspreise

Preis: 10 € (ab 14 Jahren)

Reduzierter Preis: 7 € (bis 13 Jahre)

Kostenlos: 0-3 Jahre

 

Bergbau wie er in dieser Region funktionierte

Damit wir heute einen Eindruck davon erhalten können, wie der Bergbau in dieser Region funktionierte, hat die „Agenzia Parco Minerario dell’Alta Valle Trompia“ einige Schächte für Besucher geöffnet. In Europas erstem Abenteuerpark, der unter Tage liegt, kann man die Stollen des ehemaligen Bergwerks S. Aloisio in Tassara di Collio erkunden, natürlich nur nach vorheriger Einweisung und im Rahmen einer Führung. Gesichert wie Extremkletterer, steigt man hier in den Schacht ein, es geht per Seilbahn und über Seilbrücken immer weiter hinein in den Berg. Zudem kann man hier eine Art Trekkingtour absolvieren, die etwa zwei Stunden dauert und viele hundert Meter in den Stollen hineinführt. Trekkingstiefel sind für dieses Abenteuer allemal angebracht, Kinder müssen mindestens sechs Jahre alt sein, damit sie in den Berg hineindürfen. Zudem sollte man darauf achten, dass es in den Stollen nie wärmer als 14 Grad ist. Allergiker sollten wissen, dass es dort unten viele Schimmelpilze gibt, die ihnen Probleme bereiten können.

Interessante Museen

Doch auch über Tage hat das Valle Trompia in Sachen Bergbau einiges zu bieten. In fast jedem Ort, in dem früher die Minenarbeiter in die Stollen eingefahren sind, gibt es heute sehr interessante Museen, die sich mit der Historie dieser Arbeit im Valle Trompia befassen.

  • Das Museum „Le Miniere“ in Pezzaze etwa ist eine 1972 stillgelegte Mine.
  • Im „Magli di Sarezzo“ wird der Weg vom Erzabbau bis zur Eisengewinnung anschaulich gezeigt.
  • Darüber hinaus können die Museen „Il Maglio Averoldi“ in Ome und „Il Forno“ in Tavernole besichtigt werden.

Auch dort wird die Tradition des Erzabbaus auf gelungene Art und Weise präsentiert.

Der Parco Minerario dell'Alta Valle Trompia - weiterführende Links

Auf der Seite www.miniereinvaltrompia.it kann man sich mehr Informationen zu den Museen anschauen.

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