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Der Gardasee ist eine kulturell äußerst vielseitige Gegend allererster Güte, das wird sicher niemand ernsthaft bestreiten können. Der Reiz der Landschaft, die zwischen mediterranem Flair und alpiner Atmosphäre changiert; die Fruchtbarkeit der Ufer und der den Gardasee umgebenden Hügelgebiete, wo die Menschen seit Jahrhunderten Wein, Oliven, Früchte und Gemüse anbauen; die Erholung am Strand; das hervorragende Essen; und last but not least natürlich die nahezu unendlich vielen Möglichkeiten, den Urlaub am See auch aktiv zu verbringen.

Ob Klettern, Wandern, Schwimmen, Wassersport wie Surfen oder Segeln, Golf, Tennis und, und, und – es gibt hier praktisch keine Freizeitbeschäftigung, die es nicht gibt.

Von Italien, und hier gerade von Oberitalien, erwartet man natürlich einiges, und das zu Recht. Aufgrund seiner 2.000 Jahre und mehr zählenden Geschichte der Besiedlung kann der Gardasee mitsamt seiner Umgebung jenseits der genannten Freizeitaktivitäten aber auch auf eine reichhaltige Kulturgeschichte zurückblicken, die in den Museen rund um den See dokumentiert wird. So befinden sich etwa gleich in zwei Gemeinden – in Torri del Benaco sowie in Malcesine – Museen, die sich mit der Besiedlung des Gardasees durch die Scaliger befassen (Mitte 13. bis Ende 14. Jahrhundert). Im Museo Castello Scaligero in Malcesine staunen Besucher über die geologischen und ökologischen Besonderheiten des Sees, während im anderen Teil der Sammlung gezeigt wird, wie es vor vielen hundert Jahren hier am See lebte. Zudem existiert ein eigener Raum für den Gardasee-Touristen Johann Wolfgang von Goethe, dessen Zeichnungen der Gegend hier ausgestellt werden.

Im Il Museo del Castello Scaligero von Torri del Benaco, das übrigens in einer alten Scaligerburg beheimatet ist, können die Räume und die Türme der Burg besichtigt werden, was einen lebendigen Eindruck der Lebensweise der Menschen zur damaligen Zeit hinterlässt. Von den Türmen der Burg erhält der Besucher ein herrliches Panorama der darunter liegenden Gemeinde Torri del Benaco, während in den Räumlichkeiten der Festung das erste Museums Italien untergebracht ist, das sich mit der Fischerei befasst. Diese war seit vielen hundert Jahren der Hauptwirtschaftszweig und somit auch die hauptsächliche Lebensgrundlage der Menschen am Gardasee.

Nicht nur in Fachkreisen werden natürlich auch die Weine des Gardasees gerühmt und geschätzt, sei es der Chiaretto (Rosé) oder der rote Bardolino, der in der gleichnamigen Gemeinde am Ostufer angebaut und gekeltert wird. Da es der Weinbau in den letzten Jahrzehnten ebenfalls zu einer wichtigen Einkommensquelle der Menschen gebracht hat, verwundert es auch kaum, dass ihm heute ein Museum gewidmet ist: das Museo del Vino in Bardolino. Hier sind Gerätschaften ausgestellt, mit denen die Menschen schon in der Antike und im Mittelalter Wein hergestellt haben, dazu wird erklärt, wie das Keltern heute funktioniert. In der Vinoteca direkt am Museum kann man sich nach dem Museumsbesuch selbst von den Gardasee-Weinen überzeugen.

Um ein paar der Sehenswürdigkeiten rund um den Gardasee anschauen zu können sollte man zumindest einen einwöchigen Trip an den See planen. Wer rechtzeitig um eine Unterkunft schaut bzw. Glück bei Lastminute Angeboten hat kann durchaus vergleichsweise günstige Hotels am Gardasee finden. Der See ist zwar als Urlaubsziel sehr beliebt, doch bieten vor allem Hotels, die ein paar Kilometer vom Gardasee entfernt liegen oft Zimmer zu vernünftigen Preisen an. Eine andere Möglichkeit, die gerade für Familien interessant sein dürfte, ist es eine Ferienwohnung für die Zeit des Urlaubes zu mieten. Es gibt also viele Möglichkeiten seinen Urlaub schön und dennoch auch kostengünstig am Gardasee zu verbringen und währenddessen viele schöne Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.


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Weitere Ausflugstipps finden Sie in unserer Rubrik  Gardasee Ausflugstipps

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