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Das Leben von Gabriele D’Annunzio, Principe di Montenevoso, ist nicht ohne dunkle Seiten. Der Schriftsteller, der den künstlerischen Bewegungen des Fin de siècle – auch als Dekadentismus bekannt – und des Symbolismus zuzuordnen ist, war eine Art ideeller Mentor des italienischen Duce del Fascismo („Führer des Faschismus“) Benito Mussolini.

Gabriele D’Annunzio war nei ein Mitglied der Faschistischen Partei Italiens

D‘ Annunzio selbst war zwar nie selbst ein Mitglied der Faschistischen Partei Italiens, die Italien später diktatorisch regierte. Doch ließ sich der Publizist, der noch im Jahr 1900 links wählte, spätestens seit 1922 und Mussolinis Marsch auf Rom von der Partei des späteren Diktators finanziell aushalten. 1924 erhob ihn Italiens König Vittorio Emanuele III. in den Adelsstand – D‘ Annunzio durfte sich fortan Principe (also Prinz) di Montenevoso nennen. Das geschah auf den Vorschlag der faschistischen Regierung. Das Werk des Autors war übrigens in erster Linie beeinflusst von Friedrich Nietzsche, Arthur Schopenhauer und Richard Wagner.

Il Vittoriale degli Italiani - Informationen

Via Vittoriale, 12

25083 Gardone Riviera

Il Vittoriale degli Italiani - Öffnungszeiten

Öffnungszeiten im Sommer
(1. April bis 30. September)

Täglich: von 08:30 - 19:00

Öffnungszeiten im Winter
(1. Oktober bis 31. März)

Täglich: von 09:00 - 16:00

Il Vittoriale degli Italiani - Eintrittspreise

Ticketpreise variieren
je nach Auswahl der Tour von 8€ bis 16€

Er kaufte die Villa Cargnacco

Schon 1921 kam D‘ Annunzio nach Gardone Riviera. Dort kaufte er die Villa Cargnacco, die er vom Architekten Gian Carlo Maroni nach seinen Vorstellungen umbauen ließ. Und die Vorstellungen von D‘ Annunzio waren, gelinde ausgedrückt, exzentrisch. Das galt vor allem für das Interieur, das der Schriftsteller mit wertvollen Gegenständen und Gemälden vollstopfte. Das Denkmal Il Vittoriale degli Italiani indes ließ der Autor als Erinnerung an den Sieg des Faschismus in Italien errichten; zu diesem Denkmal – oder sollte man besser Mahnmal sagen? – zählen eigentlich alle Gebäude, die D‘ Annunzio hier errichten ließ: sein Wohnhaus (die „Prioria“), das Kriegsmuseum, das Schiffsmuseum sowie der etwa neun Hektar große Garten, der die Bauten umgibt, eine grüne Lunge bzw. ein Park voll mit mediterraner Flora.

Jede Menge Sehenswürdigkeiten

Im Garten, der die Gebäude umgibt, existieren jede Menge Sehenswürdigkeiten, die die gesamte Anlage – und eben nicht nur die Räume im Inneren – zu einem Museum machen, das als Ausflugsziel ein lohnendes ist. Neben dem der Antike nachempfundenen Amphitheater sind hier insbesondere der doppelte Torbogen, die Nave Puglia, das Mausoleum und der so genannte „Kleine See der Tänze“ zu nennen. Neben den oben genannten Museen gibt es drei Räume in der Prioria (zu Deutsch: Haus des Priors), die man auf jeden Fall zu Gesicht bekommen sollte, da diese allesamt mit alten und wertvollen Gegenständen bis unter die Decke gefüllt sind: das Blaue Bad, das Büro und das so genannte Zimmer der Leprakranken. Vom Mausoleum und vom Amphitheater erhält man als Besucher überdies wunderbare Ausblicke über den südlichen Teil des Gardasees.

Il Vittoriale degli Italiani - weiterführende Links

Weitere Informationen zum Museum Il Vittoriale degli Italiani gibt es hier auf der offiziellen Seite.

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