Kulturelles am Gardasee - Museen, Orte und Geschichte am Gardasee
Riva del Garda am Gardasee
Die Perle des Gardasees heißt Riva del Garda und ist einer der faszinierendsten Orte am Gardasee. Westlich grenzt Riva an Monte Rochetta und östlich an den Monte Baldo. Den ganzen Ort zieren Zitronen-und Olivenbäume, Palmen und Lorbeersträucher.
Hier finden sich auch die majestätischen Brentagruppen, die vor allem für Klettersteige sehr gut geeignet sind. Riva ist der zweitgrößte Ort am Gardasee und hat ca. 14.000 tausend Einwohner. Riva liegt 65 m über dem Meeresspiegel und wird durch eine imposante Felsbarriere geschützt. Riva liegt in einer schönen großen Bucht und dehnt sich zur Ebene des Sarca-Flusses aus. In Riva entsteht nicht der Eindruck, dass es sich hier um ein Touristenstädtchen handelt. Die Einheimischen haben ihren Ort nicht ganz vom Tourismus einnehmen lassen. Ob am Strand, auf dem Markt, in den Restaurants und auch beim abendlichen Spazierengehen, weiß der Tourist, dass er am Gardasee in Italien ist, denn hier wird noch sehr viel Italienisch gesprochen.
Riva del Garda ist mehr als einen Ausflug Wert. Hier erwartet den Urlaubsgast nicht nur eine schöne Umgebung, sondern auch Kultur, Sport, Geschichte und die einzigartige Natur. In Riva gibt es jedes Jahr zahlreiche Veranstaltungen in den Bereichen Sport, Tourismus und Kultur. Die mittelalterliche Altstadt, in der noch zahlreiche Mauern, Türme und Tore zu sehen sind, gibt Aufschluss auf den geschichtlichen und landwirtschaftlichen Bestand des Ortes.
Der Piazza III Novembre, wird von Bogengängen eingerahmt, die aus dem 4. Jahrhundert stammen. Hier stehen das Palazzo Pretorio, ein Gerichtsgebäude, welches aus dem 14. Jh. Stammt, das aus dem 15. Jh. Stammende Palazzo Municipale einem Rathausgebäude und dem 1220 errichteten Turm Apponale. Dieser war zu dieser Zeit 34 m hoch und wurde 1555 erweitert. Der Turm wurde anfangs als Gefängnis genutzt und während des Ersten Weltkrieges als Beobachtungsturm. Von seiner Spitze ragt das Symbol der schönen Stadt, das "l'anzolìm de la tor“.
Die Rocca, eine Schutzburg, wurde nach einem Abkommen im 14.Jh. von den Bürgern und dem Altemanno errichtet. Vergrößert wurde sie von den Venezianern, den Scaligern und den Bischofsfürsten von Trient. Die Österreicher bauten sie im Jahre 1852 wieder auf. In der Burg befindet sich das Stadtmuseum, welches archäologische und geologische Funde, sowie Mineraliensammlungen und auch Waffen, antike Bücher, Drucke und eine Gemäldegalerie beherbergt. Das Museo Civico, bietet Urlaubsgästen unter 20 Jahre und über 60 Jahre freien Eintritt. Die Kirche Santa Maria Assunta, (Maria Himmelfahrt), wurde 1728 restauriert. Das Innere ist ein einziges großes Kirchenschiff, in ihr befinden sich neuen barocke Altäre, die mit sehr schönen Stucken verziert wurden. Auch die Kapelle "Suffragio", befindet sich in der Kirche. Das große Gemälde "Mariä Himmelfahrt", befindet sich hinter dem Hauptaltar, auch ist die Kirche im Besitz des großartigen Gemäldes der "Schmerzensreichen Muttergottes".
Eine aus dem 12. Jh. Stammende sehr romantische Kirche befindet sich an der Staatstrasse in Richtung Arco. Sie besticht durch ihren zuckerhutartigen Glockenturm. Die Außenfresken der Kirche stammen aus dem 14.Jh. Einst gehörte die Kirche zum Leprakrankenhaus, das sich in unmittelbarer Nähe befand und von Minoritenschwestern geleitet wurde.


