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Radtour für Genießer

Der Gardasee ist bei vielen Urlaubern aufgrund seiner malerischen Lage im nördlichen Italien äußerst beliebt. Doch nicht nur für einen Badeurlaub oder Sightseeing in großen Städten wie Riva del Garda machen sich Reisende jedes Jahr auf den Weg zum größten See Italiens. Auch für Radfahrer und Aktivurlauber bietet die Region zahlreiche Möglichkeiten, einen abwechslungsreichen Aufenthalt zu gestalten. Wer sich nicht für anspruchsvolle Mountainbiketouren interessiert, sondern lieber geruhsame Strecken bevorzugt, wird auf der italienischen Weinstraße fündig. Eine Tour von Sirmione nach Pozzolengo und anschließend nach Punta Gro vereint landschaftliche und kulinarische Besonderheiten.

Die Tour im Überblick

Radtour von Sirmione nach Pozzolengo

Länge: 30 km
Dauer: 2 Stunden
Schwierigkeit:
Leicht

Startpunkt für Radfahrer ist der Ort Sirmione, der auf einer Halbinsel in den Gardasee hineinragt. Urlauber, die nicht in Sirmione selbst wohnen, können die guten Fährverbindungen auf dem See nutzen. Auf der Webseite des Unternehmens Gestione Navigazione Laghi lassen sich aktuelle Fährverbindungen und zugehörige Preise einsehen. So können Urlauber mit der Fähre beispielsweise von Riva del Garda bis nach Sirmione fahren. Die Überfahrt ist mit mehr als vier Stunden vergleichsweise lang, bietet jedoch einen schönen Ausblick über den See und die umliegenden Ortschaften. In Sirmione angekommen können Radfahrer die Burg Scaligeri als sinnvollen Ausgangspunkt finden.

Fähre auf dem Gardasee

Diese Burg, die am Ufer des Sees liegt, ist bereits die erste Sehenswürdigkeit, die entweder zu Beginn oder auch am Ende der Radtour besichtigt werden kann. Von Sirmione aus führt der Radweg weg vom Gardasee in südlicher Richtung. Das erste Etappenziel ist der Ort San Martino della Battaglia. Hier können Urlauber eine ausgedehnte Pause einlegen und sich in einem der Restaurants vor Ort stärken. Wer nicht in einem Restaurant einkehren möchte, kann den Turm in San Martino della Battaglia ansteuern. Er bietet Radfahrern auch während der heißen Sommermonate einige schattige Stellen zum Ausruhen und Entspannen. Weiter geht es in südlicher Richtung nach Pozzolengo. Der kleine Ort mit seinen knapp 3460 Einwohnern bildet den südlichsten Punkt der Radtour, denn von hier aus geht es anschließend wieder in Richtung Gardasee. Radfahrern bietet sich auf dem Rückweg eine schöne Aussicht auf den See. Entlang des Weges liegen einige Weingüter, die regionale Weine und Spezialitäten anbieten. Auch hier lohnt es sich, hin und wieder eine kleine Pause einzulegen, um Landschaft und Natur zu genießen.

Die Burg Scaliger in Sirmione

Abkühlung verschaffen können sich Radfahrer dann in Punta Gro. Eine Badestelle bietet die Möglichkeit, für einige Zeit am Ufer des Sees zu verweilen und das Wasser zu genießen. Von Punta Gro aus führt der Weg wieder in Richtung Sirmione. Hier geht es dann entweder mit der Fähre oder mit dem Auto zurück in den eigenen Urlaubsort. Lohnenswert kann es auch sein, eine Nacht in einem Hotel in Sirmione zu verbringen, um den Ausflug etwas weniger stressig zu gestalten. Hier bietet sich dann auch ein Besuch in einem Marken Outlet unweit der Stadt an.

Der gesamte Weg, den Radfahrer auf dieser Tour zurücklegen, ist knapp über 30 Kilometer lang. Übermäßige Steigungen und schwieriges Gelände sind hier nicht zu erwarten. Für Radfahrer ist es aber dennoch wichtig, mit einem guten und bequemen Fahrrad anzureisen. Bei der Wahl des richtigen Rads spielen vor allem individuelle Bedürfnisse eine große Rolle, woraus sich letztlich der passende Fahrradtyp ergibt. Wichtig ist aber stets auf Qualität zu achten, gerade dann, wenn das Rad eine längere Tour ohne Probleme fahren soll. Beispielsweise achtet laut Angaben des Anbieters Bikester die Firma Cube besonders auf hohe Qualität bei der Entwicklung der Räder, indem unter anderem nur hochwertige Materialien genutzt werden.

Interessante Sehenswürdigkeiten auf dem Weg

Die Rocca Scaligera am Startpunkt der Tour ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten dieser Radtour. Hier können Urlauber über die Zugbrücke in den Innenhof des Gebäudes gehen und sich einen Überblick über die mittelalterliche Architektur des Bauwerks verschaffen. Für Kulturbegeisterte bietet sich auch ein Blick auf die römische Vergangenheit und mittelalterliche Funde. Der Aufstieg auf den größten Turm der Burg lohnt sich vor allem wegen des malerischen Ausblicks über den See und das umliegende Land.

Ein weiterer Punkt, den Radfahrer auf ihrem Weg nicht versäumen sollten, ist der Turm in San Martino della Battaglia. Der Turm, der in diesem Jahr 122 Jahre alt wird, ist für viele Touristen ein beliebtes Ziel.

Mit einer Höhe von 65 Metern bietet der Turm alleine bereits einen imposanten Anblick. Zu sehen sind hier außerdem eine Statue des Königs Vittorio Emanuele II aus Bronze und einige Büsten. Wer etwas länger verweilen möchte, kann auch das Museum besuchen, das gleich hinter dem Turm liegt. Hier wird vor allen Dingen die Schlacht des 24. Juni 1859 behandelt.

In Pozzolengo können Urlauber die Pfarrkirche San Lorenzo besuchen, die sowohl von innen als auch von außen sehr eindrucksvoll wirkt. Besonders Liebhaber schöner Gemälde und kunstvoller Architektur kommen in dieser Kirche voll auf ihre Kosten.

Kulinarische Besonderheiten

Weinberg am Gardasee

Die Region, die Radfahrer auf dieser Tour durchqueren, ist besonders für ihren Wein bekannt. In zahlreichen Weingütern und Kellern laden regionale Winzer zu Verkostungen ein.

Wer sich für den Wein weniger begeistern kann, findet entlang des Radweges gute Möglichkeiten, Olivenöl, Oliven, Käse und Kapern zu probieren. Etwas ganz Besonderes ist auch die recht unbekannte Moränensalami, die in Pozzolengo hergestellt wird. Es lohnt sich als zweifellos, während der Radtour Halt bei einem regionalen Restaurant zu machen.

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