Wanderung von Torri del Benaco nach Malcesine

Naturfreunde finden in der Region um den Gardasee ein wahres Idyll: die unterschiedlichsten Eindrücke und Vegetationen wechseln sich ab, und Fauna und Flora sind am Gardasee unglaublich vielfältig. Wer die atemberaubende Schönheit dieser Region genauer kennenlernen möchte, kommt dabei nicht umhin, zu Fuß oder per Fahrrad ausgiebige Touren durch die wechselnden Landschaften rund um den Gardasee zu unternehmen. Geübte Wanderer, die einen intensiven Eindruck von dieser Gegend bekommen möchten, werden hier ihre wahre Freude haben, doch auch für Einsteiger und weniger routinierte Wanderer finden sich hier Strecken zuhauf.

Wanderung von Torri del Benaco nach Malcesine - mittelschwere Strecke

In unserer Route wählen wir eine mittelschwere Strecke: unser Start liegt am südlichen Ostufers des Gardasees in Torri del Benaco. Durch verträumte Olivenhaine und schlängelnde Wege beginnen wir mit dem Weg nach Albisano. Dabei säumen die knorrigen Stämme der Olivenbäume am Ufer des Gardasees unseren Weg: im Mai dürfen wir uns an den hellen, prachtvollen Blüten dieser Bäume erfreuen. Wer im Spätherbst die letzten sonnigen Tage des Jahrs mit seiner Wandertour am Gardasee zubringt, kann die Bauern bei der Ernte der Oliven beobachten - und Wanderer seien zugleich gewarnt: roh sind die sonst so wohlschmeckenden Früchte der Olivenbäume absolut ungenießbar! Die roten Netze, die uns zu dieser Jahreszeit oft begegnen, dienen übrigens dazu, reife herabfallende Früchte aufzufangen.

In Albisano angekommen

In Albisano angekommen, bietet sich uns ein atemberaubender Blick aus dem pittoresken kleinen Dörfchen über den oberen Gardasee - eine Kamera sollte auf dieser Strecke also auf jeden Fall mitgeführt werden. Von Albisano aus begeben wir uns auf das Sträßchen Richtung San Zeno di Montagna, wo sich zwischen imposanten Felsen immer wieder zauberhafte Ausblicke über die malerische Region bieten. Dort angekommen, erholen wir uns etwas und richten unseren Augenmerk auch auf die italienische Baukunst der Bauern im 15. und 16. Jahrhundert, die sich überall im Dorf widerspiegelt. Auch von hier aus bietet sich uns ein erhabener Blick über die ganze Region um den Gardasee mit all seiner wechselnden Vielfalt.

Wieder Richtung Ufer

Wer hier noch Puste hat, dem bieten sich weitere Gelegenheiten für Einblicke in dieses Idyll: über Laguna, einem ebensolchen Dörfchen wenige Kilometer nördlich von San Zeno di Montagna, geht es weiter Richtung Villanova, von wo aus wir uns wieder ans Ufer annähern und den Weg Richtung Castelletto di Brenzone einschlagen.

Kleine Dörfer liegen auf unserem Weg

Auch hier kommen Freunde antiker Architektur voll auf ihre Kosten: inmitten dieses blühenden Idylls aus Olivenhainen erwarten uns mehrere kleine Dörfer, in denen Zeugnisse romanischer Baukunst in Form von alten Kirchen zu bestaunen sind. Diese stammen größtenteils aus dem 11. Jahrhundert und haben inzwischen über 10 Dekaden Wind, Wetter und Krisen getrotzt - ein eindrucksvolles Zeitzeugnis.

Das Ziel

Weiter nördlich liegt nun endlich unser Ziel - wenn auch der Weg das eigentliche Ziel ist: Malcesine. Von hier aus lässt sich mit der Seilbahn eine Fahrt nach Tratto Spino unternehmen, die eine Tour auf den Monte Baldo erlaubt - ein herrlicher Rundumblick ist der Lohn des Schweißes. Den Wegesrand säumen zahlreiche ländliche Herbergen - falls der eine oder andere Wanderer die Tour gemütlicher angehen lassen möchte.

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