Wanderung

In zahlreichen Regionen des Gardasees ragen Ruinen ehemaliger Schlösser und Burgen empor. Diese architektonischen Überreste der Jahrhunderte alten Festung gewähren ihren Besuchern Einblicke in längste vergangene Zeiten, die teilweise bis heute interessante Aufschlüsse über die Lebensweise der Menschen bieten.

Ruinen erinnern an den großzügigen Grundriss

Eine dieser Ruinen ist das Schloss Penede, deren Überreste noch immer an das elegante und einst sehr großzügig geschnittene Bauwerk erinnern. Dieses in dem kleinen Ort Nago nahe Torbole und Arco gelegene Schloss erhebt sich über der felsigen Küste des Gardasees und begeistert mit spektakulären Aussichten über das Gewässer und das Tal Santa Lucia. Vermutlich wurde das Castel schon in der römischen Antike erbaut, da das Schloss Penede im Jahr 1201 erstmals erwähnt wurde. Obwohl mehrere Eroberer über die Jahrhunderte hinweg dieses Bauwerk in Beschlag nahmen, hat sich das Schloss seinen urtümlichen Charme bis heute bewahrt. Da das Gebäude einst an der Straße zwischen Vallagarina und dem Garda Trentino gelegen war, nutzten beispielsweise französische Truppen diesen Bau für militärische Zwecke. Überbleibsel der Zugbrücke, der Kapelle, der venezianischen Bastei oder des Wachturms sind noch immer vorhanden und können heute nach einer Wanderung in Augenschein genommen werden.

Als architektonischer Zankapfel heiß begehrt

Nachdem der architektonische Zankapfel venetischer Truppen, der Truppen von Eugenio de Savoia oder französisch-spanischer Streitkräfte in Brand gesetzt und deutliche Verfallsspuren aufgewiesen hatte, nahmen sich Österreicher der Sanierung dieses Schlosses an. Im Jahr 1914 wurde die Felsnase mit Befestigungswerken aufgerüstet. Zugleich wurden Artelleriegeschütze – so genannte 80er und 100er Geschütze – in dem Schloss untergebracht. Und der Aufwand hat sich gelohnt: Hat sich dieses Ausflugsziel bis heute zu einem ‚authentischen Observatorium’ für den Gardasee entwickelt.

Eine Eroberung des Panoramarundwegs lohnt sich

Der Panoramawanderweg zu diesem idyllisch gelegenen Aussichtspunkt beginnt in der Piazza Vittorio Venetio und erstreckt sich über etwa einen Kilometer nach Nago. Daraufhin führt die Wanderung an einem Spielplatz vorbei, der sich auf der Strecke in der Nähe der Ruinen befindet. Sind die Urlauber per pedes am Schloss angelangt, eröffnet sich in dem Schloss ein imposanter Blick über die nördliche Gardaseeregion. Bei klarer Sicht ist sogar das gegenüber liegende Massiv erkennbar – ebenso wie kleine auf der italienischen Hochebene gelegene Dörfer. Einen Ausflug ist ebenfalls der unter dem Schloss gelegene Wald wert. Besucher stoßen in dieser Naturlandschaft auf die Reste einer riesigen Kalksteinmauer, die vermutlich in der Vergangenheit als römischer Turm über dem Gardasee thronte. Einst entdeckten Forscher in diesem Turm Keramiken und Münzen römischer Abstammung.

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