Wanderweg

Der Wanderweg Muravalle vereint historische und naturalistische Komponenten. Auf dieser Wanderroute mittleren Schwierigkeitsgrades müssen Wanderer eine Höhendifferenz von 500 Metern überwinden und einen Zeitraum von etwa sieben Stunden einplanen.

Dieser Wanderweg begeistert mit spektakulären Panoramablicken

Der Wanderweg Muravalle beginnt an der Straße, die vom Valle di Bondo in Richtung Passa Nota führt. Bereits nach kurzer Zeit überqueren Wanderfreudige einen Fluss, in dessen Umgebung es zur Frühlings- und Sommerzeit angenehm nach Akeleien und Orchideen duftet. Nach etwa 20 Minuten stoßen Aktivurlauber auf eine Weggabelung, auf der sie dem linken Pfad folgen sollten. Dieser Weg schlängelt sich steil nach oben an dunklen Kiefern vorbei und endet nach einigen Serpentinen auf einem Gipfel, der einen überwältigenden Rundumblick auf das Valle di Bondo verspricht. Es ist einfach atemberaubend, die riesigen Maisfelder zu bewundern, in deren Nähe Lilien und Samtblumen in all ihrer Farbenpracht gedeihen. Der weitere Weg führt auf der linken Seite zum Monte Zenone und rechts zum Monte Traversole – ein Aussichtspunkt, der einen unverfälschten Blick auf den Gardasee sowie den in weiter Ferne gelegenen Monte Baldo offenbart.

Das Ensemble schroffer Felsblöcke zieht die Blicke magisch an

Die nächste Station der Wanderung ist ein Gebirgskamm, auf dem sich schroffe Felsblöcke in weißer Farbe wie Dominosteine aneinander schmiegen. Anschließend müssen Wandersleute einen relativ steilen Weg zurücklegen, der nach einer Rechtskurve und mehreren Serpentinen am Pfeiler ‚Pilastèr’ endet. Dieser ungefähr acht Meter hohe Felsen ist ein beeindruckender Blickfang, in dessen Nähe rote Lilien, Alpenveilchen, Orchideen oder Wachsblumen in großer Anzahl gedeihen. Zudem bedarf es vom ‚Pilastèr’ nur eines Katzensprungs, um zu einem uralten Bauwerk der Alm Val Serese, dem Baracu, zu gelangen. An dieser Stelle begegnen Wanderbegeisterte ebenfalls einer Kreuzung, deren Saumpfad unmittelbar an die Piazza Angelini anknüpft. Nicht weit von dieser Kreuzung ist rechts der Kriegsfriedhof entfernt, auf dem Soldaten ruhen, die im Ersten Weltkrieg zwischen 1915 und 1918 gefallen sind.

Historische Monumente erinnern an Ereignisse aus dem Ersten Weltkrieg

Der oberhalb dieses Friedhofes gelegene Schützengraben war einst der Ort, an dem die Grenze zum einstigen österreichischen Trentino kontrolliert wurde. Nun ist das Ziel der Wanderung nicht mehr weit entfernt, denn die einstige von Gebirgsjägern aus Tremosine geführte Kaserne der Finanzpolizei ist bereits in Sichtweite. Nach einem Besuch des Muravalle und der Schutzhütte verläuft die Wanderung über einen Wanderpfad, der an der Kreuzung namens Tremalzo – Nota – Piazza Angelini nach wenigen Minuten in der ‚Santella’ mündet. Nach wenigen Minuten kreuzen Wanderer eine asphaltierte Straße, von der die Kreuzung in Richtung Nalbó nicht weit entfernt ist. Anschließend sollten sich Wanderfreudige auf dem Rückweg an der am Fluss gelegenen Wanderstrecke orientieren, die direkt zu dem wunderschönen kleinen Brunnen ‚Acqua Benedetta’ führt. In direkter Reichweite zu diesem Brunnen befindet sich auch der Parkplatz, an dem die Wanderung beginnt und endet.

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