Nebenkosten beim Immobilienkauf

Haben sich Investoren für eine Immobilie am Gardasee entschieden, ist der reine Kaufpreis des Objekts nicht der einzige Kostenfaktor, den die neuen Immobilienbesitzer tragen müssen. Zusätzlich zum Kaufpreis entstehen diverse Nebenkosten, die beim Erwerb der Domizile am Gardasee ebenfalls unerlässlich sind.

Notarkosten: Ein unerlässlicher Faktor der Nebenkosten

Entscheiden sich Immobilienbesitzer dafür, einen Vorvertrag beim Notar abzuschließen, stellt der Jurist diese Dienstleistung den Immobilieninvestoren in Rechnung. Im Zusammenhang mit der Prüfung des Vorvertrags überprüft der Notar, ob etwaig bestehende Hypotheken getilgt wurden oder der Besitzer als rechtmäßiger Eigentümer des Objekts gilt. Um den Hauptvertrag über das Domizil abzuschließen, ist ein Notar zwingend erforderlich.

Notar

Dementsprechend muss auch diese Serviceleistung bezahlt werden. Aktuellen Regelungen zufolge sind in Italien ansässige Notare an keinerlei Gebührenordnungen gebunden. Auch wenn die Juristen ihr Honorar selbst festlegen können, belaufen sich die Kosten im Regelfall auf etwa 0,5 bis ein Prozent des Kaufpreises. Da die Entgelte aufgrund dieser Differenz deutlich voneinander abweichen können, ist es ratsam, im Vorfeld Kostenvoranschläge bei mehreren Ansprechpartnern zu beantragen. Wird von Investoren die Trascrizione – eine Eintragung vom Vorvertrag im Immobilienregister – gewünscht, muss der damit verbundene Betrag ebenfalls in die NBebenkosten einbezogen werden. Diese Leistung ist im Gegensatz zur durch den Kauf entstehenden Steuer jedoch fakultativ. Die Erwerbssteuer für den Kauf der Immobilie beläuft sich auf etwa zehn Prozent des Katasterwertes, über den die Immobilie verfügt. Wird hingegen die Erwerbssteuer für das Objekt des Erstwohnsitzes berechnet, gelten vier Prozent des Katasterwertes als Berechnungsgrundlage.

Typisch italienisch: Das Stempelgeld ‚Bolli’ und der ‚Atto di Mutuo’

Zusätzliche Nebenkosten, die die neuen Besitzer der Immobilien einkalkulieren sollten, betragen zwischen 200 und 300 Euro für das so genannte Stempelgeld ‚Bolli’ sowie die Notararchivsteuer. Muss der Kaufvertrag aus irgendwelchen Gründen in zwei Sprachen ausgestellt werden, entstehen ebenfalls Zusatzkosten im Wert von mehreren hundert Euro. Mehr als 100 Euro fallen ebenfalls für den ‚Atto di Mutuo’ an. Dieser ‚Atto di Mutuo’ wird in den Fällen gefordert, in denen der Käufer die geforderten Kosten unter Anwendung einer Hypothek entrichtet. Weiterhin erhöhen sich der Katasterwert und die damit verbundenen Steuern, wenn am Haus zeitnah vorgenommene Arbeiten zur Fertigstellung der Immobilie noch nicht komplett im Kataster eingetragen sind. Möchten Investoren einen Teil oder den kompletten Betrag mit einem deutschen Scheck bezahlen, müssen Kosten von mehr als einhundert Euro ebenfalls einbezogen werden.

Familie an der Gardasee Immobilie

Diese Kosten fallen für Immobilienbesitzer in jedem Jahr erneut an

Letztendlich müssen Immobilienbesitzer mit jährlich anfallenden Steuern rechnen, die Betroffene auf Wunsch bereits im Vorfeld beim Notar erfragen können. Die Höhe der alljährlichen Müllsteuer hängt von der Gesamtfläche der Immobilie und der jeweiligen Gemeinde ab. Ist das Objekt als Erstwohnsitz angemeldet, wird die Immobiliensteuer ‚IMU’ mit 0,4 Prozent des Katasterwertes berechnet. Beim Zweitwohnsitz müssen Immobilienbesitzer mit einer Steuer von jährlich 0,76 Prozent des Katasterwertes rechnen.

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