Westufer des Gardasees

Das Westufer des Gardasees wird von Zweitwohnsitzen dominiert. Zahlreiche private Investoren wollten über Jahrzehnte hinweg nicht auf ihre Wochenenden in urgemütlichen italienischen Cafés oder das erfrischende Bad im größten Gewässer Italiens verzichten. Doch das Blatt hat sich – vor allem am Westufer – gewendet.

Die Wirtschaftskrise und die hohe Staatsverschuldung hinterlassen Spuren

Das geringe wirtschaftliche Wachstum, die Herabstufung der Banken, die demografische Entwicklung einschließlich der steigenden Arbeitslosigkeit und die hohe Staatsverschuldung sind Gründe für düstere Prognosen der hiesigen Immobiliensituation. Die Zeiten, in denen die Preise immer wieder neue Spitzenwerte erreichten, gehören der Vergangenheit an. Heutzutage steht es am Westufer auf der Tagesordnung, die Zweitwohnsitze zu verkaufen – ein Trend, der sich durch die Erhöhung der Immobiliensteuern für Zweitwohnsitze noch erhöht hat. Einerseits sind es Besitzer wie wohlhabende Unternehmer, deren Geschäfte immer schlechter laufen, da Banken kaum noch Geld verleihen. Andererseits sind es ebenfalls in die Jahre gekommene Italiener, die ihre arbeitslosen Kinder finanziell unterstützen, indem sie ihre Zweitwohnungen zum Verkauf anbieten. Tendenz fallend!

Haus in Limone

Die Zahlen sprechen für sich

Mussten Investoren am Westufer für lange Zeit mehr als drei Millionen Euro für Grundstücke investieren, sind deren Marktpreise mittlerweile auf unter zwei Millionen Euro gesunken. Kosteten Villen samt Garten und Pool noch etwa eine Million Euro, wechseln die Objekte mittlerweile für rund 700.000 Euro die Besitzer. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Wert kleiner Ferienapartments wider, die immer drastischere Talfahrten annehmen. Mittlerweile sind kleine Ferienapartments bereits für rund 100.000 Euro erhältlich.

Ferienapartments im Wert von rund 100.000 Euro

Nichtsdestotrotz waren auch am Westufer für lange Zeit nur Standard-Unterkünfte von den Wertverlusten von bis zu 20 Prozent betroffen. Luxusimmobilien behaupteten sich über lange Zeiträume hinweg im Preis. Mittlerweile werden Quadratmeterpreise von bis zu 5.800 Euro in TOP-Lagen wie Gargnano oder Gardone Riviera immer seltener erreicht. Auch im Hinterland sinken die Preise für Immobilien, die mit Quadratmeterpreisen von weniger als 2.000 Euro bereits im Vorfeld nicht hoch angesiedelt waren. Diese Entwicklung ist – neben der begrenzten Fläche an Bauland – ein Grund dafür, dass derzeit auf Neubauprojekte nahezu komplett verzichtet wird. Vielmehr stehen Sanierungen zahlreicher Bauten aus den 1970er Jahren derzeit im Fokus, deren Modernisierung darauf ausgerichtet ist, neuesten energetischen Anforderungen zu entsprechen. Generell gilt mittlerweile am Gardasee die Regelung, dass nur noch Häuser der Energieklassen A bis C errichtet werden dürfen. Dementsprechend sind alle zukünftigen Bauten darauf ausgelegt, so wenig wie möglich Energie zu verbrauchen.

Luxus Immobilie

Wenn Interesse am Immobilienkauf besteht, sollte die Wahl auf ein Luxusobjekt fallen

Möchten Geldanleger am Westufer derzeit in den Erwerb von Feriendomizilen investieren, sollten Sie nach Möglichkeit auf Luxusobjekte zurückgreifen. Trotz des Negativ-Trends bieten Luxusimmobilien in TOP-Lagen auch in dieser Region noch immer die größte wirtschaftliche Sicherheit. Von Domizilen, die mehr als fünf Kilometer von den Ufern des Gardasees entfernt sind, wird hingegen abgeraten.

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