Am nördlichen Ufer des Gardasees entfaltet sich Torbole in voller Pracht. Torbole, dieser Ortsteil der Gemeinde Nago-Torbole, ist idyllisch zwischen der Sarcaebene im nördlichen Teil und dem Monte Baldo im Osten eingebettet. Zugleich führt Torbole unmittelbar an der Küstenstraße Gardesana Orientale entlang und ist der Ort, an dem die Sarca in den Gardasee mündet.

Torbole: Kein Gardasee-Urlaubsziel unter vielen

Dass Torbole keine Gardaseeregion unter vielen ist, betonte der weltbekannte Dichter Johann Wolfgang von Goethe schon im 18. Jahrhundert. Goethes Worten zufolge bläst der Wind als ‚faszinierendes Naturschauspiel und herrliches Naturphänomen’ in Torbole durch die Lüfte. Von diesen Winden lassen sich heute vor allem Wassersportler beeindrucken, die Torbole regelmäßig als populären Surfspot ansteuern. Weiterhin haben Aktivurlauber das wunderschöne Torbole längst als Segelparadies für sich entdeckt, das diese anschließend auf Mountainbiketouren, auf Wanderungen oder erholsamen Spaziergängen erobern können.

Ein ehemaliges Fischerdorf mit urtümlichem Charme

Kulturell mangelt es dem einstigen kleinen Fischerdorf mit urtümlichem Charme bis heute nicht an Attraktionen. Der kleine Hafen von Nago-Torbole beheimatet ein kleines Zollhaus, dessen Außenmauer mit Reliefs aus der venezianischen Zeit nur ein Highlight unter vielen ist. Wesentlich bekannter ist dieses Zollhaus als Grenzlinie zwischen Österreich und Italien, die an dieser Stelle bis zum Ersten Weltkrieg von Bestand gewesen ist. Heute wird dieses Zollhaus zur Hauptsaison im Sommer hingegen als Bar benutzt.

Hier nächtigte Johann Wolfgang von Goethe im 18. Jahrhundert

Um sich auf die Spuren des Weltliteraturen Johann Wolfgang von Goethe zu begeben, ist die Casa Alberti in der Altstadt der Gemeinde Nago-Torbole der richtige Ort. Im Jahr 1786 verweilte der Dichter hier in diesem grün getünchten Haus. Auch weitere Attraktionen wie die Pfarrkirche Sant’Andrea aus dem 18. Jahrhundert verwandeln Torbole und Umgebung in einen Anziehungspunkt, der voller kultureller Überraschungen steckt. Diese Barockkirche aus dem 18. Jahrhundert beherbergt ein wundervolles Altargemälde, das von keinem Geringerem als dem Künstler Giambettino Cignaroli kreiert wurde. Die Ruinen der Burg Castel Penede aus Nago sind vermutlich auf einem Fundament entstanden, das weit vor dem 12. Jahrhundert erbaut wurde.

 

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